Eure Geschichten

Meer­jung­frau für im­mer - Ka­pi­tel 1

Endlich Sommerferien

„Ooh, sechs Wochen voller Spaß beginnen!“, jubelte Rosa. „Ja, das wird ein Spaß!“, auch Katharina (Katy genannt) freute sich. „Den ganzen Tag am Strand, ab und zu mal ins Wasser gehen, sich sonnen, und natürlich Muscheln sammeln.“, zählte Rosa auf. Die zwei 14–jährigen Mädchen hüpften vergnügt den Lavendelweg entlang. „Du kommst doch jetzt zu mir, oder?“ „Na klar, Katy.“ „ Dingdangdong“, und schon ging die Tür auf. In der Tür stand Katherinas Mutter Frau Glück. Sie war sehr fürsorglich und meinte direkt: „Ah da seid ihr doch! Ich habe mich schon gewundert. Jagt mir nächstes Mal bitte nicht so einen Schreck ein.“ „ Ach Mama! Wir haben doch nur ein bisschen getrödelt!“, erwiderte Katy. „Können wir jetzt bitte reinkommen ich habe einen riesigen Hunger!“, redete Rosa dazwischen. „Ja, ja. Kommt mal rein, ich habe Nudeln mit Tomatensoße gekocht. Beide Mädchen saßen am Tisch und verschlangen das Essen. „Mmh, vielen Dank Frau Glück! So etwas Leckeres habe ich seit Tagen nicht mehr gegessen!“, schmatzend brachte Rosa ihren Teller in die Spüle  „Aber warum denn?“ „ Na, wegen meiner Mutter. Sie ist ja fast nie zuhause und wenn, dann ja bei Nico, meinem blöden Stiefvater. Und Papa wohnte ganz weit weg. Außerdem er mag mich eh nicht so gerne. Alleine kochen gelingt mir nicht so gut.“ „Das wusste ich nicht. Tut mir leid. Weißt du was? Du kannst einfach mit Katy, wenn du möchtest, immer hier essen wann du willst.“ „Danke! Das ist sehr nett.“ „Komm jetzt, Rosa, wir gehen in mein Zimmer“, unterbrach sie Katy.

Katys Vater

Oben im Zimmer angekommen setzten sie sich auf das traumhafte Himmelbett. Eigentlich war alles in diesem Zimmer traumhaft. Das Bett hatte ein hellpinkes Seidentuch, ihr Schreibtisch war am Fenster, so konnte Katy immer zum schönen blauen Meer rausgucken. Überall hingen Bilder mit aufmunternden Sprüchen drauf. Die Tapete war Rosa. Die zwei waren beste Freundinnen und hatten eine Lieblingsfarbe: Rosa! „Was sollen wir machen?“, Katy riss Rosa aus ihren Gedanken. „Ähm“, stammelte sie, „vielleicht könnten wir runter zum Meer laufen?“ „Auf gar keinen Fall! Du weißt, dass ich nicht schwimmen kann.“ „Dann musst du es eben lernen.“, antwortete Rosa. Katherina erinnerte sich an den Tag, wo ihr Vater nicht zurückkam. Als Katy noch vier Jahre alt war, ging sie mit ihrem Vater ein letztes Mal schwimmen, denn am nächsten Tag musste er schon wegreisen mit einem Schiff! Er hatte seiner Familie gesagt, dass er in zwei Tagen wiederkäme. Aber vergeblich. Zwei Tage waren rum. Frau Glück und ihre Tochter warteten die ganze Woche ab, als ihnen eine Nachricht zugesendet wurde wo drauf stand:

Liebe Familie Glück,

ich möchte diese Nachricht lieber kurz fassen. Es tut mir sehr leid ihnen das hier mitteilen zu müssen, aber ihr Mann ist auf dem Schiff wegen eines Sturmes ums Leben gekommen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Lang

Seit dem Tag traute sich Katy nicht einmal in die Nähe des Wassers! „Na gut, aber du versprichst mir, dass ich es dir nächstes Mal beibringen darf.“ „Vielleicht. Komm wir können doch ins Eiscafe "Eisperle" gehen.“ Jede von ihnen hatte einen Eisbecher mit drei Kugeln und extra viel Sahne bekommen.

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Eure Kommentare

Vielen Dank an alle!!! 😉🙃
Wie schön cool du bist echt gut in Geschichten schreiben 💬 
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Tut mir leid, hier ein paar Verbesserungen: Katys Vater ist ja gestorben, und deshalb ist das nicht richtig, was ich im 3. Kapitel am Anfang geschrieben habe. Den Vater gibt es gar nicht mehr.
Die Geschichte ist echt sehr schön 👍 Ich finde du kannst das sehr gut! ♥️ Mach weiter so! 
Cooler Anfang!
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Oh wie süß 👍 Aber der arme Papa 
Wie cool!
Aber echt der ÄRMSTE PAPA 😕 Also das ist ja sehr Traurig für die Mädels............ aber super gemacht !!!!!!!!!!!!!! Echt!