Natur und Mensch

Heil­pflan­zen – die Wun­der­pflan­zen

Kopf- oder Bauchschmerzen hat jeder manchmal, aber muss man dann immer gleich zu Tabletten greifen? Nein, das muss nicht sein! Für viele Beschwerden gibt es Pflanzen, die dagegen helfen können - so gennannte Heilpflanzen. Heilpflanzen ist ein sehr weites Thema: Es gibt viele verschiedene Pflanzen, die verschiedene Wirkungen haben. Wir haben ein paar Beispiele für dich!

© Niklas Jaeggi, Wikimedia, CC-BY 4.0

Löwenzahn

Jeder kennt die gelbe Blume, die häufig am Bordsteinrand und auf den Wiesen wächst. Doch wusstest du, dass Löwenzahn auch eine Heilpflanze ist?

Löwenzahn ist ein leicht bitter schmeckendes Kraut, das zum Beispiel gegen Kopfschmerzen, Husten und Bluthochdruck eingesetzt wird. Auch bei Verdauungsproblemen hilft Löwenzahn, da es die Verdauung anregt und so das Völlegefühl (ein voller Bauch) weggeht. Häufig wird Löwenzahn in Form von Tees, Heilpflanzensaft oder der Wurzelextrakt in Form von Tropfen eingenommen. 

© Wikimedia, CC BY-SA 3.0

Brennnessel 

Wer kennt es nicht? Im Sommer streift man eine Brennnessel ausversehen mit dem Bein und sofort brennt es wie verrückt. Aber Brennnesseln haben auch gute Wirkungen auf uns Menschen. 

Die Brennnessel zählt zu den ältesten Heilkräutern der Geschichte. Sie wird bei Problemen mit der Haut, Muskeln und Gelenken eingesetzt. Zum Beispiel kann man Brennnesseltee als Gesichtswasser benutzen. Der hilft bei Allergien aber auch bei Pickeln und Akne. Außerdem hat die Brennnessel dreimal so viel Eisen wie Spinat und auch sehr viele Vitamine. Brennnesseltee ist darum sehr gesund.

© Jeffdelonge, Wikimedia, CC BY-SA 3.0

 

Baldrian 

Baldrian hilft gegen Schlafstörungen. Die Pflanze kann beim Einschlafen und Durchschlafen gut unterstützen. Es wurde herausgefunden, dass Baldrian beruhigend und angstlösend wirkt. Wer zum Beispiel unter starker Prüfungsangst leidet, kann auch auf Baldrian zurückgreifen. Das sollte aber vorher mit dem Arzt besprochen werden.

Selbermachen

Brennnesseltee

Brennnesseltee kann man ganz einfach selber machen. Dafür zieht man am besten zunächst Handschuhe an. Man benötigt einige Brennnesselblätter, die man wäscht und klein schneidet. Ca. 2 Esslöffel der Blätter in eine Tasse geben und mit Wasser aufgießen. Nachdem der Tee 10 Minuten gezogen hat, ist der Brennnesseltee fertig.

Löwenzahntee

Für den Löwenzahntee braucht man eine Handvoll frische Blätter, die man zunächst gut abwäscht und dann in Streifen schneidet. Die Blätter werden mit circa einem Liter Wasser übergossen. Nach etwa 10 Minuten ziehen lassen kann man die Blätter rausnehmen und den Tee genießen.

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Eure Kommentare

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nicht gerade zuversichtlich 💔💔💔
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Man kann auch Salat aus manchen Blättern machen
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Meine Mama trinkt immer Melissentee dann kann sie gut schlafen und sie regt sich nicht auf. Auch nicht über mich und meine Schwester. Weil Melissentee beruhigt und man ist dann nicht nervös. 
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so koolllllllll
Brennesseltee!? Das ist doch gefährlich! Wenn man eine Brennesel in die Hand nimmt, tut das weh und es wird wund. Was passiert wohl, wenn man sie in den Mund nimmt? Das ist doch ein Killer-Tee!