Eure Geschichten

War of Ele­ments - Die Aus­er­wähl­ten (Chap­ter 1)

Nach dem Krieg

Jaimey hätte nie gedacht, dass es wirklich passieren würde. Viele Legenden hatte er darüber gehört. Aber diese sollten auch tatsächlich wahr sein? Unvorstellbar. Doch der König glaubte daran. Mehr noch. Er wusste es. Kaum war der Krieg gewonnen, schon war Georges Herrschaft wieder gefährdet. Und von wem? Von Auserwählten, die die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer nutzen und ihn damit zu Fall bringen können. George warf einen zugleich besorgten als auch entschlossenen Blick zu Jaimey, dem Führer von Georges Militär, und sagte in kurzen und knappen Worten: "Finden Sie und vernichten Sie die Auserwählten." Jaimey nickte und begab sich unverzüglich auf die Suche nach ihnen.

Die Auserwählten

Hätte man ihn gefragt, so hätte Jakob geschworen, seine Vergangenheit wäre unwichtig und er hätte keine besonderen Fähigkeiten. Er sei nur ein einfacher Bauer, wie der Rest seiner Familie, die unter dem vergangenen Krieg des Königs viel Leid erfahren haben. Doch das rettete ihn nicht. Es war die achte Nacht in Folge, in der er diese Visionen hatte. Visionen von längst vergangenen Schlachten einer alten Epoche. Visionen von einem alten Tempel; weit entfernt von der Hauptstadt Takish. Woher diese Visionen kamen, fragte sich Jakob vergebens. Jene Visionen waren seit dem Ende des Krieges plötzlich da gewesen. Und sie gingen nicht mehr weg.

Jakob lief übermüdet zum Feld; die Arbeit begann. Doch dann sah er sie. Schwarzgekleidete Soldaten, die an Nachbartüren klopften und sich nach ihm erkundigten. Ihm. Einem einfachen Bauern. Er beobachtete die Soldaten, bis sie ihn entdeckten. "Stehen bleiben!", schrien sie. Instinktiv blieb Jakob aber nicht stehen. Er rann. So weit wie er konnte. Irgendwann blieb er stehen. Er hatte sie abgehängt. Jakob war bestimmt mehrere Stunden gerannt, ohne ein Zeitgefühl zu haben. Er sah sich um. Das, was er erblickte, war ein riesiger Tempel mitten in der Wüste, in der er sich befand. Es war der Tempel aus seinen Visionen. Schnell bewegte er sich darauf zu. Vor dem Tempel standen drei weitere Menschen. Es schien, als seien sie wie er auf der Flucht vor Soldaten gewesen.

Entkommen

Wutentbrannt lief Jaimey durch die Tore des Königshauses. Niemand von den Auserwählten konnte vernichtet oder gefangen genommen werden. Niemand. Wie konnten seine Soldaten nur so unfähig sein? Gerade hatte er dem König Bericht erstattet, da kam sein Stellvertreter auf ihn zu und sagte, sie wüssten, wo sie sich befänden. Sie seien bei einem alten Tempel; dem Tempel, wo die damaligen Herrscher der Elemente ihren letzten Kampf geführt hätten. Jaimey hörte aufmerksam zu und schloss mit den Worten: "Lasst sie nicht wieder entkommen." Wenige Sekunden später machten sich hunderte Soldaten auf den Weg zum Alten Tempel, um die Auserwählten zu finden. Und zu beseitigen.

 

Fortsetzung folgt

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Eure Kommentare

Echt cool. Wann kommt der nächste Teil? 
Total spannend umd toll! Ehrlich gesagt bin ich auf der Seite der Auserwählten LG Lilly