Eure Geschichten

Das Dra­chen­pferd­in­ter­nat

Das Drachenpferdinternat

Kapitel 1

Neuigkeiten

Fröhlich pfeifend flog das Drachenpferd aus seiner Höhle. Es war kurz vor elf Uhr abends. Die perfekte Zeit für einen kleinen Rundflug. Es wusste, dass es nur bis Mitternacht raus durfte. Der Mond schien auf es herab. Ahh... Es liebte es, zu fliegen! Uah! Schon halb zwölf! So schnell es konnte, flog es wieder in Richtung Höhle. Doch irgendetwas war anders. Lag es an der Höhle? Nein. An dem Mond? Das Drachenpferd guckte hoch. Nein. Alles war wie vorher. Da stach ihm etwas Leuchtendes ins Auge. Es flog näher an das Etwas heran. Doch plötzlich hörte es ein lautes Rufen. Oh nein! Das war das vorsitzende Drachenpferd, das zwölf Uhr rief! So schnell es konnte, flog es auf die Haupthöhle zu, um sich beim Vorsitzenden zu melden. Doch der deutete nur in die Besprechungshöhle. Als Mario herein kam waren die anderen schon versammelt. Nur noch ein paar einzelne fehlten. Das Drachenpferd setzte sich neben seinen Freund Luca.

„Na“ sagte Luca, „schön dich zu sehen, Mario!“ „Wieso hat Pino uns hier rein gewunken?“ fragte Mario das Drachenpferd. Als Pino, der Vorsitzende der Drachenpferde herein kam, wurde es ruckartig still.
„Ich habe Neuigkeiten für euch. Irgendetwas treibt sich hier herum. Irgendetwas Leuchtendes. Echt komisch! Keiner geht aus den Höhlen! Ich habe Angst um euch. Erst wenn wir sichergestellt haben, dass es nicht gefährlich ist, dürft ihr wieder raus. Wer trotzdem rausgeht, muss fünf Wochen die Höhlen putzen und Geschirr aufräumen! Und nun könnt ihr in den Gemeinschaftsraum gehen!“ Damit ging Pino wieder.

Kaum hatte er die Tür zu gemacht, brach lautes Getuschel aus. Die ersten erhoben sich, um in den Gemeinschaftsraum zu gehen. „Luca, hast du dieses Etwas auch gesehen?“ fragte Mario. „Na klar! Du etwa auch?“ meinte Luca. Da kam Ramon, der Freund von Luca und Mario rein. Erschöpft lehnte er sich an Mario. “Da... Da war etwas! Ich habe Stimmen gehört. Irgendwelche...“ Er dachte kurz nach. „...hohen Stimmen. Ich flog näher heran, konnte aber nur kleine Gestalten sehen. Und gerade, als sich meine Augen an die dunkle Höhlenwand gewöhnt hatten, sah ich, dass im Besprechungsraum das Licht brannte. Das Haupthaus war dunkel. Da wusste ich, dass ich Ärger bekommen werde. Ich flog so schnell wie möglich hinein. Da sah ich noch, wie Pino aus der Tür des Besprechungsraums raus ging. Na den Rest kennt ihr ja.“

Als sich Ramon beruhigt hatte, erzählten Luca und Mario abwechselnd, was Pino gesagt hatte. Die drei sahen sich entschlossen an. „Wir müssen herausfinden, was sich hier herum treibt!“ sagten Mario, Luca und Ramon gleichzeitig und prusteten los.

Kapitel 2

Ein erster Plan

Am nächsten Morgen wurde Ramon von etwas Blendendem aufgeweckt. Er rieb sich die Augen und guckte aus der kleinen Höhle, die er sich mit Luca und Mario teilte. Dort draußen war auch etwas ganz Helles! Aber Ramon wusste nicht, was es war. Irgendetwas Kegelförmiges. Schnell weckte er Luca und Mario. „Aufwachen!“ Das war das Wort, das Ramon ganz laut zu seinen beiden Kumpels sagte.

Luca wachte gleich auf und fragte Ramon, was passiert ist. Aber der sagte: „Ich verrate es,wenn Mario wach ist!“ Mario rieb sich die Augen. Dann fragte er, was los ist. Ramon erzählte, dass er wieder so einen „Lichtstrahl“ gesehen hatte. Mario sagte, sie müssten es in die Hand nehmen und nach draußen gehen und nachgucken. Luca aber meinte, dass es viel zu gefährlich wäre. Sie diskutierten noch eine Weile hin und her bis beschlossen war, dass sie in der nächsten Nacht das Rätsel lösen wollten.

Kapitel 3

Verräterisches Murmeln

Es war sehr schwer, den ganzen Tag zu warten. Luca, Ramon und Mario kam der Tag noch viel länger vor, als die anderen Tage. Als Pino sie endlich ins Bett schickte, waren sie alle richtig aufgeregt. Als Pino noch einmal rein kam, um zu gucken, ob sie schon schliefen, stellten sie sich schlafend. Luca hörte, wie Pino vor sich hin murmelte: „Ich werde um sechs Uhr morgens gucken, ob noch jemand draußen ist.“

Nachdem Pino gegangen war, wartete Luca ein paar Sekunden und sagte dann zu Ramon und Mario: „Pino hat gemurmelt, dass er morgen früh um sechs draußen guckt, ob jemanddort herumschleicht!“ Luca wollte dann doch in ihrer Höhle bleiben, doch Mario war stets dafür, den Plan heute Nacht durchzuziehen.„Wir müssen halt einfach um vier Uhr rein fliegen.“ So lautete Marios Erklärung.

 

Kapitel 4

Im Schuppen

„Ich nehme noch mein Erste-Hilfe-Set mit!“ rief Luca zu seinen Freunden und kramte in der Kommode. „Nicht so laut!“ flüsterte Mario zurück.Ihre Ausrüstung bestand aus Helmen, Taschenlampen und dem erste-Hilfe-Set von Luca. Ramon hielt Wache, während Mario und Luca raus schlichen. Dann tapste er hinterher.

Sie flogen alle Höhlen ab, doch der Lichtstrahl war wie verschwunden. Nur ein schwaches Leuchten drang aus einem kleinen Schuppen, der schon ziemlich baufällig war. Sie flogen näher heran, konnten aber nichts erkennen. Der Schuppen lag neben der Höhle, wo Pino sein Zimmer hatte. Gerade als sie durch die Fensterscheibe gucken wollten, hörte Ramon, wie Pino sagte: „Ich gehe doch jetzt raus. Naja wobei, erst in zwanzig Minuten.“ Ramon informierte rasch seine Freunde und sie flogen so schnell sie konnten zurück. Luca zitterte immer noch, als sie schon längst wieder im Bett waren. Ramon sagte, sie müssten Pino weglocken. „Aber wie denn?“ fragte Luca. „Ich hab da schon eine Idee...“

Kapitel 5

Zweiter Versuch

In der nächsten Nacht warteten sie den Rundgang von Pino ab und schlichen sich raus. Sie flogen direkt auf den Schuppen zu. Ein schwacher Lichtstrahl drang heraus. Luca hielt Wache, während Ramon und Mario leise die Tür öffneten. Ramon hielt die Luft an. Leise drückte er die Klinke herunter. Er prustete los als er sah, dass dort nur ein vergessenes Teelicht brannte. Doch plötzlich fragte Luca hinter ihm leise: „Wer hat das bloß angezündet?“ Mario war schon dabei, den Schuppen abzusuchen und fragte, ob jemand ihm helfen könne. Sie machten sich kräftig an die Suche, fanden aber nichts. Sie suchten auch umden Schuppen. Nichts. Plötzlich sah Luca in einer kleinen Höhle einen Lichtschein. Er informierte seine Freunde und sie flogen schnell hinein. Sie erschraken, als plötzlich zwei kleine Wesen vor ihnen saßen. Aber genauso doll wunderten sich die Gestalten.

Da entdeckte Ramon eine Taschenlampe. „Das war der kegelförmige Lichtstrahl! Zu blöd, dass ich nicht gleich darauf gekommen bin!“ Luca unterhielt sich inzwischen mit den Wesen. Er hatte im Lexikon gesehen, dass diese Gestalten „Menschen“ hießen. Doch das waren sehr kleine Menschen. Zwei „Kinder“. „Zum Glück sprechen wir die gleiche Sprache!“ sagte Luca gerade zu den Kindern alsRamon fragte: „Wie heißt ihr eigentlich?“„Ich bin Nele.“ „Und ich bin Lea.“ Lea hatte blonde Haare und Nele braune. Nur so konnten die Drachenpferde sie auseinander halten. Nachdem Ramon, Luca und Mario sich ebenfalls vorgestellt hatten,fragte Mario, wieso sie eigentlich da waren.

„Wir haben uns verlaufen“ antwortete Nele. Lea schluchzte. „Ich will zu Mama und Papa!“ flüsterte sie. „Wir wollten eigentlich zu einer Burg hier in der Nähe, sind aber an der Wegkreuzung falsch abgebogen. Und dann sind wir hier hin gekommen. Wir haben uns schon gewundert, dass hier keine Burg ist und weil es schon dämmerte, haben wir mit den Taschenlampen gesucht.“ „Jetzt wissen wir nicht mehr den weg nach Hause!“ Nun schluchzte auch Nele. „Ich habe da eine Idee!“ rief Luca ganz laut. „Wir können euch nach Hause fliegen!“ „Das... Das wäre einfach super!“ Lea schöpfte Hoffnung. „OK. Ich fliege voraus und Luca nimmt Lea auf den Rücken und Ramon Nele“ bestimmte Mario. „Können wir dann jetzt los?“ fragte Nele und lächelte.

Mario konzentrierte sich, dann hatte er Dank seiner magischen Fähigkeiten den Weg zumDorf vor Augen, in dem Lea und Nele wohnten. Endlich starteten sie. Lea klammerte sich an Luca fest. „Wow, ich bin noch nie geflogen!“ Nach einer Weile sagte Nele: „Da, ich sehe unser Dorf!“ Mario landete etwas abseits des Dorfes in einer Baumgruppe. Lea und Nele kletterten von den Rücken der Drachenpferde. Sie rannten sofort zu dem Haus, in dem sie wohnten. Die Drachenpferde flogen schnell hinterher. Nele klingelte schon, als Ramon zur Landung ansetzte. Da öffnete eine Frau mit tränenverwischtem Gesicht die Tür. Sie konnte es kaum fassen, als sie ihre Töchter wieder sah! Sie rief überglücklich nach ihrem Mann: „Stephan, guck mal, wer da ist!“ Da fragte der Vater: „Wo wart ihr eigentlich? Wir haben euch überall gesucht! Und uns solche Sorgen gemacht! Und wie seid ihr eigentlich wieder zurück gekommen?“ „Also,“ fing Lea an „wir wollten ja zu einer Burg. Aber dann sind wir wahrscheinlich falsch abgebogen und sind dadurch zu einer Höhle gelangt. Und dann wussten wir nicht, wo wir sind. Aber dann haben uns „Drachenpferde“ heim gebracht. Bitte nicht erschrecken, wennsie jetzt kommen!“

Luca trat mit Mario und Ramon aus dem Schatten einiger Bäume.Die Eltern waren sehr beeindruckt. Sie wollten die Drachenpferde zum Dank zu einer großen Party einladen. Doch Ramon hatte eine viel besser Idee. „Wieso kommt ihr nicht alle zu uns ins Internat?“ „Ja, klar, abgemacht!“ war die Antwort. Luca, Ramon und Mario verabschiedeten sich und flogen schnell zurück. Dort erwartete sie schon Pino. Er sah ziemlich wütend aus. Doch bevor er mit ihnen schimpfen konnte, sagte Ramon: „Wir haben das Rätsel gelöst!“

Und dann erzählten sie der Reihe nach, was sie erlebt hatten.

Kapitel 6

Die große Party

Die große Eingangshalle war festlich geschmückt. Nun trafen auch schon die Gäste ein! Alle waren tierisch aufgeregt. Die drei Freunde wurden geehrt und bekamen viele Geschenke. Darunter auch drei XXL Taschenlampen. Dann führten sie die Gäste im Internat herum und zeigten ihnen jeden noch so kleinen Raum. Da kündigte Pino an: „Das Buffet ist eröffnet!“ Als sich alle reichlich bedient hatten, kam Pino noch mal auf Luca, Ramon und Mario zu. „Aber eine Frage habe ich noch: Ich habe meinen Wecker doch auf 6 Uhr gestellt! Aber erklingelte erst um acht Uhr! Wart ihr das etwa?“ Ramon sagte: „Ja, aber nur, weil es ein Notfall war.“ „Das wird bitte nicht wieder vorkommen!“ Ein ganz bisschen sauer war Pino doch. „Entschuldigung!“ sagten Luca und seine beiden Freunde gleichzeitig. Sie sahen Pino an und alle prusteten los. Da schrien alle: „Ein Hoch auf unsere Retter!“ Da wussten Ramon, Luca und Mario, dass dies ein unvergesslicher Moment war. Und alle hatten den gleichen Gedanken: Ich freue mich schon auf`s nächste Abenteuer!

 

ENDE

Ich habe diese kurze Geschichte geschrieben als ich 8 war, glaube ich. Das ist schon 3 Jahre her... Schreibt doch mal in die Kommentare wie ihr diese Geschichte findet, und ob ich noch weitere Abenteuer von den Drachenpferden aufschreiben soll. Nicht wundern, ich habe mir die "Drachenpferde" selber ausgedacht. Sie sehen aus wie große Seepferdchen mit Flügeln und einem Drachenkopf :D

Danke, dass du bis hier hin gelesen hastheart

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Eure Kommentare

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Bitte 🙏 schreib noch mehr 🥺.
Sag doch lieber nichts, fredy! Diese tolle Geschichte hat das nicht verdient. Hör damit auf!!!! LG Zubayr
Die Geschichte ist toll! An Lotti_H: Es ist nicht unglaublich, wenn gute Geschichten mit 8 oder Anfang 9 geschrieben werden. Jeder kann gute Geschichten schreiben. Sonst stimme ich dir zu, die Geschichte ist wirklich cool. Und Fredy: Geschichten sind BESSER, wenn sie so lang wie diese sind. Ich verstehe nicht, wieso du so kommentierst
fredy, kannst du es bitte lassen?
Doof.
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Super!👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍🙂👍👍👋😱👍👍👍👍👍😍
Deine Geschichte ist richtig toll  Dass du sie mit 8 geschrieben hast ist unglaublich! Hoffe du schreibst noch mehr Abenteuer.  
@fredy  Geschichten sind nun nicht nur ein paar Sätze lang!
Muss dir nicht peinlich sein, die Geschichte ist ja echt cool, das musst du ja selber zugeben. An fredy: Solche User wie du braucht es für Kindersache nicht, wenn du nicht lesen magst, musst du das auch nicht, aber nicht immer so blöde Kommis schreiben! LG Zubayr